Trainee-Programme für Berufseinsteiger

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Ein Trainee-Programm ist nach Praktika für viele Hochschulabsolventen der erste Schritt in die Berufswelt. In Deutschland bieten immer mehr Unternehmen spezielle Einstiegsprogramme für junge Akademiker an. Sie stellen eine Alternative zum klassischen Direkteinstieg dar.
Ein Trainee-Programm dauert normalerweise zwischen zwölf und 24 Monate. Die meisten Unternehmen streben im Anschluss eine Übernahme der Trainees in eine Festanstellung als Fach- oder sogar als Führungskraft an.
Aufgaben von einem Trainee
Der Begriff „Trainee-Programm“ ist nicht geschützt, daher kann jeder noch so kleine Betrieb eine Trainee-Stelle anbieten. Mittlerweile bieten auch viele Klein- und Mittelständische Unternehmen (KMUs) vermehrt Trainee-Programme für Hochschulabsolventen an.
Der eigentliche Hintergrund einer Trainee-Stelle ist jedoch, dass der Trainee mehrere Abteilungen des Unternehmens durchläuft (sog. „Jobrotation“), um die ganze Firma und seine zusammenhängenden Strukturen kennenzulernen. Trainee-Programme wurden ursprünglich hauptsächlich von großen, international agierenden Unternehmen angeboten. Diese richten die Programme regelmäßig speziell auf eine Führungsposition aus, die ein Trainee nach dem Programm einnehmen soll. Dabei werden die Trainees in verschiedenen Zweigstellen in mehreren Ländern eingesetzt, um internationale Erfahrung zu sammeln. Während der Ausbildungszeit wird geschaut, wo der Trainee seine Stärken und Interessen hat und später im Idealfall genau in dem Bereich eine feste Anstellung in der Firma zu bekommen.
Trainees bekommen häufig schon verantwortungsvolle Aufgaben übertragen, werden dabei aber von Vorgesetzen angeleitet. Zu einem guten Trainee-Programm gehören auch Workshops und Seminare zur Weiterbildung, regelmäßige Feedback-Gespräche mit den Vorgesetzten und der angesprochene Einsatz in verschiedenen Abteilungen und Standorten.
Anforderungen an einen Trainee
Ein Bewerber für eine Trainee-Stelle muss in aller Regel ein abgeschlossenes Studium vorweisen können. Welche Fachrichtung es sich dabei handelt muss, hängt von der anvisierten Trainee-Stelle ab. Im Grunde existieren jedoch für Absolventen fast aller Studienrichtungen Trainee-Programme. Der Großteil der Trainee-Programme richtet sich allerdings an Wirtschaftswissenschaftler, die z.B. in den Bereichen Management, Vertrieb, Kundenbetreuung oder im Finanzsektor – zum Beispiel im Bereich Forex Trading oder Investment Banking – einsteigen können. Geistes- und Sozialwissenschaftler finden diverse Einstiegsprogramme im kulturellen und medialen Bereich. Für Ingenieure existieren je nach genauer Studienrichtung Trainee-Programme beispielsweise in der Elektrotechnik, dem Maschinenbau oder dem Bauingenieurswesen. Auch für Informatiker und Juristen gibt es Trainee-Stellen.
Trainee-Gehalt ist branchenabhängig
Die Bezahlung von einem Trainee ist stark branchenabhängig. Während Ingenieur-Trainees und Trainees im wirtschaftswissenschaftlichen Sektor oder im Finanzbereich von vornherein mit hohen Gehältern rechnen können, werden Geistes- und Sozialwissenschaftler deutlich schlechter bezahlt. Die zweite wesentliche Variable bei dem Trainee-Gehalt ist die Größe des Unternehmens. Als Faustregel gilt: Je mehr Mitarbeiter ein Unternehmen hat, desto höher ist auch die Vergütung. Auch wenn ein Trainee im Schnitt zunächst etwas weniger als ein Direkteinsteiger verdient, sind dafür die mittel- und langfristigen Karriereperspektiven wegen der hohen Investition der Firmen in das Humankapital der Trainees oft besser.
Ein Gastartikel des Trainee Geflüster Blogs.

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Toller Artikel, im Übrigen auf Spirofrog.de findet man auch super Trainee Programme und jobs für Nachwuchsführungskräfte.